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Die Bûche de Noël – Traditionelles Weihnachtsdessert in Frankreich

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Bûche de Noël © Flickr/ nerdcoregirlWas wir hier an Weihnachten für Bräuche, Sitten und vor allem Rezepte haben, brauchen wir euch hier wahrscheinlich nicht lange erklären… 😉 Doch in jedem Jahr ist es immer wieder interessant zu erfahren, wie andere Länder Weihnachten feiern und natürlich was sie dabei essen.

In Frankreich besteht das traditionelle Weihnachtsessen meist aus Schnecken, Austern, Pasteten und gefülltem Truthahn. Wem das nicht so ganz zusagt, kann sich aber immer noch an den Nachtisch halten, denn der ist extrem lecker. Auf den Tisch kommt dann die Bûche de Noël, der Weihnachtsbaumstamm.

Nomen est omen, auch mal wieder in diesem Fall, denn die leckere, mit einer Schokocreme gefüllte Biskuitrolle sieht aus wie ein Baumstamm. Und natürlich hat dies einen Grund:

Noch heute ist es vielerorts in Frankreich Brauch das sogenannte Weihnachtsscheit zu verbrennen. Das Stück Holz wird vorher mit Wein übergossen und mit bunten Bändern verziert. Ursprünglich diente der heidnische Brauch als symbolischer Dankesakt an die Wiedergeburt der Sonne. Die Asche wurde danach auf dem nächsten Feld verteilt. Dies sollte einen fruchtbaren Boden garantieren.

Die katholische Kirche hat diesen Brauch dann übernommen und heute dient das Weihnachtsscheit dazu Père de Noël, den Weihnachtsmann, anzulocken, damit er sich wärmen kann.

Als dann Ende des 19. Jahrhunderts langsam die großen Öfen und Kamine verschwanden, wurde die Tradition vielerorts in Dessertform weitergeführt. Natürlich wird die Bûche de Noël gegessen und nicht verbrannt…

Das Äußere wird so verziert, dass es aussieht wie die Borke eines Baumes, außerdem wird aus einem Ende oft ein Astansatz geformt. Hinzu kommen noch Verzierungen mit Blättern oder Pilzen aus Marzipan oder Schokolade. Hier gibt es übrigens das Rezept… Na dann, joyeux Noël!

Erstes SchokoLadenTheater von Zotter eröffnet in Deutschland

Montag, 16. November 2009

Gondelbahn TrinkSchokolade Zotter SchokoLadenTheater © H.LehmannFür alle Schokoholics lohnte sich bisher eine Reise ins östereichische Riegersburg, denn dort gibt es das SchokoLadenTheater von Zotter. Doch ab dem 21.11.09 müssen deutsche Schoko-Freaks nicht mehr so weit fahren. Der Grund? In Essen, genauer gesagt, im Einkaufszentrum am Limbecker Platz, entsteht die erste deutsche Filiale der Schoko-Welt.

Sie ist die erste von rund 30 Filialen, die nach und nach in ganz Europa entstehen sollen. Dort kann man dann, genau wie in Österreich, in die kreative Welt von Zotter eintauchen.

Die Besucher erhalten einen interessanten und unterhaltsamen Einblick in die einzelnen Produktionschritte der Schoki, bevor sie sich dann durch die vielen Verkostungsstationen naschen können.

Aus Schokobrunnen sprudeln 13 verschiedene Sorten der BASIC-Kuvertüre, um das Regal schlängeln sich Stücke der handgeschöpften Kreationen, an den Mitzi Blue Turntables werden die runden Tafeln in ihrer Vielfalt präsentiert, am Labooko-Knacker kann man sich sein eigenes Stück Schoko abbrechen und eine der kleinsten Doppelmayr-Gondelbahnen serviert einem die TrinkSchokolade. Nur um ein paar der süßen Attraktionen zu nennen.

Durch das Areal muss man sich natürlich gegen ein Eintrittsgeld führen lassen. Aber das lohnt sich, denn das SchokoLAdenTheater von Zotter ist nicht nur informativ, sondern in erster Linie einfach lecker! Nichts wie nach Essen! Wir freuen uns auf weitere Filialen!

Mauer in Paris wieder aufgebaut – Aber aus Schokolade

Mittwoch, 11. November 2009

Anfang dieser Woche stand die ganze Welt ein bisschen Kopf. Und das zurecht, denn, wie wir alle wissen, jährte sich der Fall der Berliner Mauer zum 20. Mal. Natürlich ein Grund zum Feiern, aber auch des Gedenkens und der damit verbundenen Aktionen.

So schmolz in London eine Mauer aus Eis und in Berlin wurden riesige Dominosteine entlang des ehemaligen Mauerstreifens umgestoßen. Doch eine unserer Lieblingsaktionen gab es in Paris zu sehen: Der Chocolatier Patrick Roger baute die Mauer ganz einfach aus Schokolade nach.

Um sie einzureißen mussten alle hungrigen Mauersprechte erst einmal durchbrechen und sich natürlich durchessen.

Insgesamt 15 Meter lang war das Stück. In drei Wochen wurden über 900 kg Schokolade dafür verbraucht. Zusätzlich wurde die in diesem Fall köstliche Nachbildung mit Sprüchen und Graffitis, nach dem Vorbild der echten Kunstwerke der „East Side Gallery“, aus Kakaopulver und Lebensmittelfarbe verziert. U.a. war der berühmte Bruderkuss zwischen Honecker und Breschnew zu sehen.

Ein Stück der Schokoladenmauer wurde nach dem Einreißen übrigens an Kanzlerin Merkel verschickt. Na, wenn das mal nicht versüßte Geschichte ist!

Morgen ist Halloweeeen!

Freitag, 30. Oktober 2009

Halloween Süßes sonst gibts SauresMorgen Abend kriechen die Geister wieder aus ihren Verstecken. Die Toten kommen an die Oberfläche und gesellen sich zu den Lebenden zu einer rauschenden Party. Ja, Freunde des gepflegten Grusels, morgen Nacht ist wieder Halloween!

Und was wäre dieses Fest ohne Süßigkeiten? Angefangen beim „Süßes, sonst gibts Saures!“ („Trick or Treat“) der Kinder bis hin zu den Köstlichkeiten auf den Parties für Erwachsene.

In jedem Jahr trumpfen da die diversen Schoko-Hersteller mit neuen süßen Schockern auf. Es gibt abgehackte Finger aus Schokolade, Spinnen, Skelette, natürlich nicht zu vergessen, die vielen tollen Kreationen mit Kürbiskernen und Co. Ja sogar Ferrero bringt eine Halloween-Edition der beliebten Kinder-Schokolade raus.

Den wahren Schocker in diesem Jahr bietet aber wohl das englische Nobelkaufhaus Fortnum & Mason an. Insekten aus Schokolade sind ja hinlänglich bekannt, doch echte Krabbeltiere als süßer Snack sind dann wohl nur etwas für die wirklich Mutigen. Ja, dort kann man passend zur Nacht des Grusels echte Riesenameisen mit Schokolade umhüllt kosten. Oder die Spezialität des Hauses: Würmer in einem Lolli mit Tequila- oder Pfefferminzgeschmack.

Wir bleiben dann doch lieber bei den in unseren Breitengraden normalen süßen Versuchungen! Was sind eure Lieblingssüßigkeiten zu Halloween?

Zum Abschluss noch eine kleine Einstimmung aus einem meiner persönlichen Lieblingsfilme, „Nightmare Before Christmas“: This is Halloween. Feiert schön und nicht zu geizig mit der Schoko für die Kids sein!

Ritter Sport Bio Persönlichkeitstest

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Ritter Sport Bio MacadamiaAuf den Seiten von Ritter Sport kann man momentan ganz leicht herausfinden, wie man zu Bioschokolade steht, frei nach dem Motto: „Bio-Engel“ oder „Bio-Bengel“?

Okay, der nette kleine Persönlichkeitstest ist nicht wirklich schwer zu durchschauen und lässt sich dadurch leicht steuern. Aber da ist man am Ende immer noch selber Schuld.

Nichtsdestotrotz macht er einfach Spaß und man kann am Ende auch noch etwas gewinnen: eines von 555 Ritter-Sport-Bio-Schokopaketen. Lecker! Wir waren übrigens zu 80% Bio-Engel… 😉 Und ihr?

Also, probieren geht über studieren! Wer, dann doch lieber etwas studieren möchte, der kann hier einen echt wissenschaftlichen Persönlichkeitstest machen.

Heißt Twix jetzt doch wieder Raider?

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Twix oder Raider?In den letzten Tagen werden sich in Deutschland so manche vor diversen Süßwarenautomaten ungläubig die Augen gerieben haben. Wurden wir in der Zeit zurückversetzt? Sind wir in einer Zeitschleife gefangen? Da lagen doch tatsächlich Raider-Riegel… Oder sind die Automaten so lange nicht mehr ausgetauscht worden?

Nein, keine Angst, (noch) geht alles mit rechten Dingen zu und es handelt sich hierbei auch nicht um Gammelschokolade!

Der Schokohersteller Mars feiert sein 30-jähriges Jubiläum und hat zu diesem Anlass für kurze Zeit Twix wieder in Raider umbenannt. Es handelt sich hierbei um eine streng limitierte Auflage, die bei vielen Schokojunkies bestimmt bald Kultstatus genießen wird.

Erinnert ihr euch noch? 1991 wurde der Schokoriegel, der allen nur als Raider bekannt war, in Twix umbenannt. Damals Auslöser für so manche Diskussionen und noch heute irgendwie ein Running-Gag, der immer wieder auftaucht.

Wer also für einen kurzen Moment in etwas Nostalgie verfallen oder einfach auf dem aktuellen Retro-Trend mitschwimmen möchte, sollte die Augen offen halten! Vielleicht lauert Raider schon hinter der nächsten Ecke… 😉

Wirtschaftskrise schlägt sich nun auch auf Schoko-Konsum nieder

Donnerstag, 08. Oktober 2009

Schokoladen-UhrBisher wurde in allen Meldungen immer froh verkündet, dass auch die Wirtschaftskrise den Deutschen die Lust auf Schokolade nicht vermiesen kann. Doch nun hat sie wohl doch zugeschlagen.

Wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie meldete, ist von Januar bis August diesen Jahres der Absatz von Süßigkeiten um 2,7% zurückgegangen, Tendenz steigend.

Okay, man kann schon sagen, dass das keine dramatischen Werte sind und wir Deutschen haben in dieser Zeit immerhin noch 1,05 Millionen Tonnen Süßkram vertilgt, aber es fällt schon auf, dass Schoko immer teurer wird und so manche sich die Leckereien einfach nach und nach nicht mehr leisten können.

Die immer höheren Preise kann man vor allem auf die steigenden Rohstoffpreise für Kakao zurückführen. Und bald wird es noch dicker kommen, denn durch die schweren Unwetter in Brasilien und Indien in letzter Zeit wurde auch ein Großteil der Zuckerernte vernichtet, was sich wiederum auf die Preise von Süßigkeiten auswirkt.

Naja, wie es so ist, hat jede Krise ja auch etwas Gutes. Vielleicht lernen wir dann endlich wieder Schokolade und Co. mehr zu schätzen und schaufeln sie nicht einfach gedankenlos in uns hinein… 😉

Woher kommt die Redewendung „Jemanden durch den Kakao ziehen“?

Donnerstag, 01. Oktober 2009

jemanden durch den Kakao ziehen © Flickr/ truth82Schokolade gehört für die meisten von uns zum Alltag dazu. Doch Schoko umgibt uns nicht nur in Form von kleinen Köstlichkeiten, sondern auch als Inspiration für Design, Kunstwerke, Thema für Geschichten und eben auch in Redewendungen.

Wir haben uns neulich zum Beispiel gefragt: Woher kommt eigentlich „Jemanden durch den Kakao ziehen“, was ja eigentlich so viel wie jemanden veräppeln heißt?

Und schon haben wir uns schlau gemacht und lassen euch natürlich daran teilhaben. Leider wird man bei diesem Vorgang nicht durch leckere heiße Schokolade gezogen, sondern durch ein Wort, das so ähnlich klingt wie Kakao, nämlich, sorry, Kacke.

Das Ganze geht zurück auf den grandiosen Erich Kästner. Dieser schrieb ja auch so manche satirisch-politische Gedichte. Und so heißt es bei ihm 1931 in dem Gedichtband „Gesang zwischen den Stühlen“: „Was auch immer geschieht: Nie dürft Ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken!“

Mit diesen Zeilen wollte er auf die drohende Gefahr des Nationalsozialismus in ihren braunen, sprich kakaofarbenen, Uniformen, aufmerksam machen.

Eigentlich schon spannend, wie sich solche Formulierungen über die Jahre hinweg halten und verselbstständigen. Trotz allem denken wir bei der Redewendung „Jemanden durch den Kakao ziehen“ immer noch lieber an flüssige Schokolade als an die eigentliche Bedeutung… 😉