Schoko-Test – Heute: Olympia-Tafeln von Milka

Verfasst von Nina

Wir haben den Sommer der sportlichen Ereignisse, gerade die Fußball EM und nun auch bald die Olympiade in Peking. Milka hat diesen Trend aufgegriffen und Sporteditionen herausgebracht.

Neben der „Champiolade“ zur EM, gibt es extra für Olympia drei unterschiedliche Tafeln: Bronze, Silber und Gold. Bei Platz drei, also Bronze, handelt es sich um Schokolade gefüllt mit Milch-Crème und Haselnusskrokant, beim zweiten Platz, also Silber, um weiße Schokolade mit Magermilchjoghurtfüllung und einer feinen Erdbeernote, und bei Platz eins, also Gold, um Schokolade mit Sahne-Crème-Füllung und kandierten Orangenstücken. Klingt ja alles schonmal total lecker. Doch wird hier vielleicht mal wieder zu viel versprochen? Ich habe sie für euch probiert.

Erster Eindruck: Die neue Verpackung von Milka ist wiederverschließbar, was ich schonmal ziemlich gut finde. Optisch sind sie logischerweise auf Olympia, Medaillen und jubelnde Menschen getrimmt. Naja… Macht man sie auf haben die Tafeln das übliche Milka-Design mit dem Logo auf jedem Stück.

Geruch: Gold: Beim Öffnen verströmt sie sofort einen intensiven Orangengeruch. Erinnert einen irgendwie an Weihnachten.

Silber: Verhält sich genauso. Riecht wahnsinnig erdbeerig.

Bronze: Auch hier überdeckt der Geruch von Krokant und Haselnuss die Schokolade. Irgendwie kann man schon allein vom intensiven Geruch auf Chemie schließen.

Olympia-Tafeln von Milka © Milka

Geschmack: Gold: Schmeckt sehr intensiv nach Orange, aber leider nicht natürlich. Man hat den Eindruck auf Chemie herumzukauen. Diese Chemie schmeckt ja so nicht schlecht. Sie ist wahnsinnig süß und überdeckt den Schokoladengeschmack total. Doch möchte man wirklich immer Künstliches essen?

Silber: Diese schmeckt auch irgendwie künstlich, vor allem weil die Erdbeerstückchen, oder was das auch ist, sich beim Draufbeißen eher wie Traubenzucker anfühlen. Man erfährt dann bei genauem Hinsehen, dass der Erdbeeranteil sage und schreibe 0,47% beträgt. Aber auf welchen deutlich sichtbaren roten Dingern kaue ich da dann gerade rum? Wenigstens die weiße Schokolade schmeckt man.

Bronze: Von den dreien mein Favorit. Schmeckt zwar auch wieder dermaßen süß, aber gut, ist ja auch Krokant. Hier schmeckt man die Milchcrème, die Haselnüsse (immerhin 2,5% 😉 ), das Krokant und auch die Schokolade. Man hat das Gefühl, dass die Geschmackskomponenten gut ausgewogen sind.

Fazit: insgesamt 4 von 10 Punkten! Sie schmecken ja alle ganz gut, aber wahrscheinlich nur, weil sie dermaßen offentsichtlich mit Chemie zugepflastert sind. Das machen andere Hersteller ja auch (leider! Was wir alles an Mist essen!), aber halt wenigstens subtiler. Zudem sind sie alle drei so süß, dass es einem den Mund fast zusammenzieht. Hier von Schokolade als Hauptbestandteil zu sprechen ist schon fast eine Frechheit!


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