Archiv für die Kategorie ‘bio’

Choco de Paz – Schokolade für den Frieden in Kolumbien

Donnerstag, 18. Juni 2009

Ein kleiner Hoffnungsschimmer in Kolumbien © Flickr/ Jeff KubinaDurch fairen Handel und die Unterstützung solcher Projekte kann man tagtäglich dazu beitragen Menschen in den ärmsten Ländern dieser Erde wirklich zu helfen.

Ein ganz besonderes Projekt, wo man auch genau verfolgen kann, wen man mit dem Kauf der Schoko unterstützt hat, ist die sogenannte „Choco de Paz“.

Kolumbien ist in weiten Teilen immer noch von Gewalt geprägt. Die Guerilla und das Militär liefern sich erbitterte Schlachten: Egal für welche Seite man auch ist, die andere wird einen verfolgen. Ganze Landstriche werden unbewohnbar gemacht und die Menschen dort gequält und getötet.

1997 hat eine mutige Gemeinde im Norden Kolumbiens beschlossen, bei dieser sinnlosen Gewalt nicht mehr mitzumachen: Die gesamte Gemeinschaft von San José de Apartadó duldet seitdem keinerlei Waffen, Drogen oder Alkohol in ihrem Dorf. Sie haben sich offiziell für neutral erklärt und versuchen so gut es geht den Kämpfen mit friedlichem Widerstand zu begegnen.

San José besitzt 97 ha Hektar Land. Auf 37 ha wird Kakao angebaut, auf 32 ha davon sogar Biokakao. Ihre Plantage gehört zu den besten des Landes und so haben sie sich um einen internationalen Vertrieb ihres Kakaos bemüht. Die Choco de Paz (Schokolade des Friedens) ist entstanden und wird weltweit verkauft. Dieser Handel und die damit verbundene internationale Aufmerksamkeit bringen dem Dorf immer mehr Sicherheiten.

Inzwischen folgen 50 weitere Gemeinden in ganz Kolumbien diesem mutigen Handeln und San José de Apartadó wird mit internationalen Friedenspreisen bedacht.

Die Choco de Paz gibt es in vielen Bio- und Weltläden und bei diesem Kauf, weiß man doch wirklich, was man Gutes getan hat. Da schmeckt die Schokolade dann gleich noch besser… 😉

Ganache for Lips – Schokoladiges Dessert für die Lippen

Montag, 08. Juni 2009

Ganache for LipsDass man mit Schokolade mehr machen kann, als sie nur zu essen, haben wir euch ja schon häufiger berichtet. Und auch die Kosmetik-Industrie liebt Schokolade für den ganzen Körper. Heute haben wir in diesem Bereich eine ganz besondere Entdeckung für euch gemacht: Quasi ein Dessert für die Lippen, das garantiert nicht dick macht.

Habt ihr auch bei manchen Lippenpflegestiften das Gefühl, dass sie eure Lippen nach und nach eher austrocknen als sie weich und geschmeidig zu halten? Das liegt daran, dass viele einfach billige Erdölprodukte beinhalten.

Einen ganz anderen und dabei noch schokoladigen Weg gehen die Macher von Ganache for Lips (Ganache ist eine zarte Füllcreme für u.a. Pralinen und Co.). Sie reichern ihre Lipbalms mit bester Schokolade an, die auch von Spitzenköchen verwendet wird. Alle anderen Zutaten sind ebenfalls rein natürlich und die Kosmetik wurde auch nicht an Tieren getestet.

Mit den Produkten von Ganache for Lips werden und bleiben eure Lippen wunderbar weich und man wird den ganzen Tag von einem zarten Hauch Schokolade umweht. Auch genial um schokoladigen Heißhunger zu unterdrücken… 😉 Unser absoluter Beautytipp der Woche! Auch beim Küssen unwiderstehlich!

Hier gehts zur Homepage

Original Beans – Schokoladiger und zartschmelzender Umweltschutz

Donnerstag, 04. Juni 2009

Original BeansWir Deutschen gehören zu den Ländern, die am meisten Schokolade futtern. Im Schnitt macht das 10 Kilo Schokolade pro Kopf jährlich. Doch nur die wenigsten machen sich beim Genuss Gedanken, dass Schokolade meist nicht gerade zu den fairsten und umweltfreundlichsten Produkten gehört.

Ein Deutscher Unternehmer beweist momentan, dass es auch anders geht. Lange Zeit war Philipp Kaufmann (41) nicht gerade ein Vorzeigemodell in Sachen Ökologie. Doch eines Tages hatte er von seinem Beruf als Unternehmer in der IT-Branche genug. Er wechselte zur UNO und zum WWF und arbeitete dort an verschiedenen Umweltprojekten.

Nun versucht er seine alte und seine neue Seite zu vereinen. Und wie könnte das besser gehen als über Schokolade? 😉 Er gründete die Schokoladenfirma „Original Beans“, die sich voll und ganz dem Kakao und dessen Schutz verschreibt, denn auch für die meisten Kakaoplantagen wird hektarweise der Regenwald abgeholzt.

Für jede Tafel Schokolade von Original Beans wird ein neuer Baum im Regenwald gepflanzt. Die Kakaobauern, mit denen Kaufmann direkt vor Ort zusammenarbeitet sind neben dem Kakao auch für den Erhalt und den Schutz des Regenwalds zuständig.

Durch ihren natürlichen Ursprung schmeckt die Schokolade von Original Beans zudem noch einmalig… Die Verpackung ist übrigens vollständig recyclebar und der Gimmick an dem Ganzen ist, dass auf jeder Packung ein Code steht, mit dem man seinen eigenen Baum verfolgen kann.

All diese Projekte und all der Einsatz müssen natürlich auch finanziert werden und so kostet eine Tafel Original Beans Schokolade stolze 12 Euro. Jedoch ein Preis, der einem für solch tollen Einsatz schon einmal wert sein sollte.

Original Beans Schokolade gibt es momentan nur in ausgewählten Feinkostläden (Hamburg: Chocolate Society; München: Franz Kontor für Schokolade, Schoko-Laden, Chocolate and More), bald soll aber auch ein genereller Verkauf und natürlich der Vertrieb übers Internet folgen. Wir lassen es euch wissen…

Schokolade das Benzin der Zukunft?

Mittwoch, 20. Mai 2009

WorldFirst Formula 3 - Nur einige der Produkte, aus denen der neue WorldFirst Formula 3 Rennwagen besteht. Man habe versucht so viele Recycling- und Naturprodukte zu verwenden, wie möglich - meinen die Forscher © University of WarwickIn Zeiten, in denen Autohersteller und Forscher sich gerade mal um umweltfreundlichere Motoren und Treibstoffe bemühen, machen Wissenschaftler der englischen University of Warwick in Coventry Nägel mit Köpfen: bei ihnen besteht gleich fast das ganze Auto aus nachwachsenden Rohstoffen.

Und besonders der Antrieb hat es uns angetan: Der Sprit besteht aus Kakaobutter und Resten, die bei der Schokoladenherstellung entstehen. Da möchte man doch gleich am Auspuff nuckeln…

Einen kompletten Formel-3-Rennwagen haben die Forscher da gebaut und zwar umweltfreundlich. Sie wollten sich nicht nur auf die Antriebe beschränken, sondern gleich den gesamten Prozess des Autobauens in den Umweltschutz miteinbeziehen. Die Rohstoffe wachsen alle nach oder sind vollständig recycelbar. So besteht das Lenkrad aus Karottenfasern, einige Karosserieteile aus Kartoffelstärke und der Fahrersitz aus geschäumtem Sojabohnenöl. Bis zu 200 km/h schafft der sogenannte WordFirst Formula 3.

Das Auto erfüllt alle Standards eines Formel-3-Rennwagens bis auf den Biodiesel-Motor. In den Augen der Wissenschaftler hat besonders der schokoladige Antrieb Zukunftspotential.

Eine echt tolle Idee! Aber beim Fahren nicht das Auto aufessen!

„Fat Pig Chocolate“ – Schweinegrippe? Ach nee!

Donnerstag, 07. Mai 2009

Fat Pig ChocolatePassend zur aktuellen Schweinegrippen-Panik haben wir für euch im Netz eine oink-tastische Schokolade entdeckt: sozusagen die bewusste Gegenbewegung zur Schweinegrippe. Und die ist garantiert erregerfrei!

„Fat Pig -Oinkganic Milk Chocolate“ nennt sich unsere Entdeckung des Tages. Extrem witzig und auch die Website macht enorm Spaß! Die Schokolade selbst gibt es bewusst nur in einer Geschmacksrichtung, nämlich Milchschokolade, da die Macher davon überzeugt sind, dass Fat Pig an sich schon lecker genug ist. Dem können wir nur zustimmen! Zartschmelzend und köstlich!

Die Hersteller versprechen auch, dass man sich beim Genuss von Fat Pig garantiert selbst in ein fettes Schwein verwandelt. Naja, noch sind wir keine… 😉 Trotzdem lässt diese Schokolade alle Schweineherzen höher hüpfen.

Und, wer die Pfunde wieder loswerden will, naja virtuell, kann dies auch gleich auf der Homepage in Form eines schweinischen Spiels tun. Ansonsten entdeckt man, was man noch alles mit Fat Pig machen kann.

In diesem Sinne oink, oink und lasst die Sau raus!

LeWhif – Die Zukunft der Schokolade heißt Inhalieren!

Mittwoch, 29. April 2009

LeWhifWährend wir alle uns ständig Sorgen über zu viel Schokolade essen machen, scheint die Wissenschaft uns mal wieder meilenweit voraus zu sein: zukünftig werden wir alle Schokolade nicht mehr essen, sondern nur noch inhalieren.

So sehen das zumindest die Macher von LeWhif. Das ist kein Scherz! Ab heute ist ein kleiner Stick auf dem Markt, mit dem man sich kleine Schokopartikel in den Mund schießen kann, die sich dann erst auf der Zunge zu echter Schokolade verbinden. Der Mechanismus funktioniert im Prinzip wie bei einem Astma-Spray, nur dass die Medizin bei LeWhif um einiges süßer ist. Ob sie genauso lebensrettend ist, darüber lässt sich streiten…

Laut Hersteller, u.a der Harvard Professor David Edwards, sollen die winzigen Schoko-Partikel zu klein sein um dick zu machen. Aber keinen Angst, sie sind auch zu groß um die Lunge zu gefährden. LeWhif ist wohl ideal um den Schoko-Heißhunger für Zwischendurch ohne schlechtes Gewissen zu stillen. Neben dem normalen klassischen Schoko-Geschmack gibt es auch Minze, Mango und Himbeere.

Nähere Infos zu LeWhif und auch die Möglichkeit die kleinen Dinger zu bestellen (6 Stück kosten 9,95 Euro) findet ihr hier

Bio- und Fairtrade-Schokolade von maestrani

Mittwoch, 15. April 2009

Bio- und Fairtrade-Schokolade Bananasplit © maestraniSchlemmen ohne ein schlechtes Gewissen ist möglich. Beim Essen dieser Schokolade hat man zudem noch die Gewissheit etwas Gutes zu tun, denn die neuen Tafeln des Schweizer Herstellers maestrani könnten vorbildlicher nicht sein.

Diese Schokolade trägt nämlich sowohl das Bio- wie auch das Fairtrade-Siegel. So hilft man sich selbst und seiner Gesundheit und auch denen, die die herrlichen Zutaten für diesen Genuss anbauen. Mit dem Kauf der Schokolade unterstützt man die biologische Produktion und hilft die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den Produktionsländern zu verbessern.

Jede einzelne Zutat, wie die Kakaobohnen und der Zucker aus Südamerika sind mit dem Faitrade-Siegel ausgezeichnet.

Momentan gibt es sieben verschiedene Sorten, von Chili über Nuss bis hin zu Himbeere. Wir in der Redaktion waren extrem von der Variante Bananasplit angetan. Weiße Schokolade darin Bananen, Mandel- und Schokosplitter. Lecker! Und das tollste: Sie verwenden echte Früchte! 😉

Die Schokoladen bekommt ihr fast überall im Handel. Hier eine Liste mit entsprechenden Geschäften. Oder ihr bestellt sie online, u.a. hier.

Kakaoschalen als Energieerzeuger?

Samstag, 21. März 2009

Kakao © Flickr/ dizznbonnDas Ökobewusstsein rückt für viele Menschen immer mehr in den Fokus. Ganz klar, Bio ist Trend. Und so schließen sich auch viele Schokoladenhersteller dieser Bewegung an und tüfteln nicht nur an neuen Produkten, sondern auch an Methoden der umweltschonenden Energieerzeugung und Verarbeitung.

Lindt & Sprüngli wandeln dabei nun auf ganz neuen Wegen. Die Wissenschaftler des Konzerns testen gerade eine Methode um aus den Kakaoschalen, die bei der Schokoladenproduktion als Abfall entstehen, Energie zu gewinnen. Diese Energie könnte dann direkt wieder in den Produktionsablauf einfließen.

Noch müssen die Kakaoschalen zusammen mit Kohle oder anderen Brennstoffen verbrannt werden, doch der Traum wäre natürlich ein reines Verfahren nur mit Kakaoschalen. Übrigens machen dies andere kleinere Schoko-Hersteller schon länger: Zotter verbrennt die Schalen zusammen mit Holzhackschnitzeln, sogenannten Pellets.

Da sieht man mal wieder, wie vielfältig Kakao und Schokolade sein kann!