Lust auf Süßes – warum wir uns nach unserer Lieblingsschokolade sehnen
Verfasst von Sascha
Wenn es um geht, sind auch Erwachsene wahre Naschkatzen. Dabei ist jeder Anlass willkommen, um nach der Lieblingsschokolade zu greifen. Was steckt wirklich hinter der Lust auf Süßes und wie viel Schokolade pro Tag ist gesund?
Schokoladenvorräte für entspannte Glücksmomente
Von der bevorzugten Schokoladensorte kann man nie genug bekommen. Würdet Ihr auch am liebsten die Küchenschränke mit Eurer Lieblingssorte füllen? Der Ort, an dem man die verschiedensten Süßigkeiten auf einmal findet, ist meist im Internet. So kann man die Lieblingsschokolade in vielen Variationen im riesigen Schokoladen-Sortiment online entdecken. Vor allem internationale Spezialitäten, limitierte Sondereditionen oder nostalgische Klassiker, die man sonst nirgendwo bekommt, sind häufig in spezialisierten Webshops vorrätig. Mittlerweile gibt es auch vegane Schokoladensorten für Menschen, die bewusst auf tierische Inhaltsstoffe verzichten. Schokoladenspezialitäten kann man selbst genießen oder diese verschenken. Anlässe dafür bieten sich das ganze Jahr über an, von Ostern und Weihnachten bis zu Geburtstagen und Jubiläen. Damit die Milch- und Nuss-Schokolade, Schokosüßigkeiten und Schokopralinen ihr leckeres Aroma behalten, müssen sie richtig gelagert werden. Wärme und Feuchtigkeit können bei geöffneter Verpackung zu Geschmacksveränderungen oder gar zur Schimmelbildung führen. Der Kühlschrank ist jedoch auch nicht der ideale Platz, um Produkte aus Schokolade aufzubewahren. Die im Kühlfach üblichen niedrigen Temperaturen führen häufig zum Auskristallisieren des Zuckers und tragen dazu bei, dass sich die Textur der Schokolade verändert. Euren Schokoladenvorrat verstaut Ihr am besten in der Speisekammer oder an einem anderen dunklen, kühlen Platz (beispielsweise im Schlafzimmer oder im Keller).
Schokolade essen verbessert die Stimmung
Warum verspüren die meisten Menschen täglich das Bedürfnis, Schokolade zu essen? Abends vor dem Fernseher und zwischendurch im Büro steigt der Wunsch, köstliche Schokoladenmomente zu erleben. Die Sehnsucht nach Süßigkeiten hat verschiedene Gründe. In der Schokolade sind Fette und Zucker enthalten, die rasch Energie liefern. Gleichzeitig wird im Gehirn das Glückshormon Dopamin gebildet, sodass Schokolade essen positive Gefühle verstärkt und die Stimmung verbessert. Hinter der Lust auf Schokolade verbergen sich also rationale und leicht nachvollziehbare Ursachen. Jedoch hält der Glückseffekt nach dem Schoko-Verzehr nicht lange an. Bald danach meldet der Körper erneut Heißhunger auf Süßes an. Übermäßiger Süßwarenkonsum gilt allerdings als ungesund, da zu viel Zucker zu Übergewicht beiträgt und eine Reihe weiterer ungünstiger Effekte für die Gesundheit haben soll.
Der beste Zeitpunkt für den Schokoladengenuss
Auf Eure Lieblingsschokolade müsst Ihr dennoch nicht verzichten. Legt einfach eine Höchstmenge pro Tag fest. Die tägliche „Schokoladenroutine“ sollte dann auch eingehalten werden. Ernährungsexperten empfehlen eine maximale Menge zwischen 20 und 30 Gramm Schokolade täglich. Dunkle Schokosorten zeichnen sich durch einen hohen Kakaoanteil aus, der Antioxidantien und Flavonole enthält. Diese sekundären Pflanzenstoffe kommen im Kakao, aber auch in Früchten und grünem Tee vor. Antioxidantien schützen den Körper vor Entzündungen und oxidativem Stress. Verglichen mit hellen Schokoladensorten enthalten dunkle weniger Zucker, sodass erneuter Heißhunger danach seltener vorkommt. Der ideale Zeitpunkt für den Schokoladengenuss ist morgens oder am Nachmittag. Die Schokolade liefert die notwendige Energie, um kraftvoll in den Tag zu starten und das Mittagstief zu überwinden. Spätabends sollte Schokolade hingegen vermieden werden, da das darin enthaltene Koffein das Einschlafen erschweren kann.
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