Essen Depressive mehr Schokolade?

Verfasst von Nina

Ach ja, bei diesem regnerischen Wetter draußen, kann einen sad-face-by-flickr-helgasmsschon mal heimtückisch die Melancholie überfallen… Für viele ein Grund nun zu Schokolade zu greifen. Doch was ist, wenn man an einer wirklichen Depression leidet. Auch hier greifen die Menschen wohl vermehrt zu Schokolade, was eine aktuelle Studie aus den USA belegt.

Dafür untersuchten die Wissenschaftler 1.000 Probanden und deren Beziehung zwischen Stimmung und Schokolade. Die Testpersonen nahmen in dieser Zeit keine Antidepressiva und hatten weder Diabetes noch Herz-Kreislaufbeschwerden. Sie wurden in drei Gruppen unterteilt und dann regelmäßig nach ihrem Schokoladenkonsum befragt.

Die Gruppe der Nichtdepressiven aß fünf Tafeln Schoki im Monat, die Menschen mit leichten Depressionen acht und diejenigen, die an schweren Depressionen litten vertilgten ganze 12 Tafeln pro Monat. Etwas ähnliches konnte nicht im Zusammenhang mit anderen Lebensmitteln beobachtet werden, so dass sich solch ein Verhalten laut den Experten rein auf den Schokoladenkonsum bezieht.

Es scheint als würde hier das alte Klischee, dass man bei schlechter Laune oder eben sogar Depressionen zu mehr Schoko greift, bestätigt. Umgekehrt gilt dies natürlich nicht, denn nicht jeder, der viel Schokolade isst, ist gleich depressiv, sonst wären wir hier die traurigsten Menschen überhaupt… 😉


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