Sich glücklich essen: Wie Schokolade helfen kann

Verfasst von Robert

Schokolade ist nicht nur eine besonders leckere Nascherei, sondern auch gut gegen Stress. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Schokolade Harmonie und Gelassenheit fördert. Besonders empfehlenswert ist hierfür Bitterschokolade. Aber es gibt noch jede Menge weitere glücklich machende Lebensmittel.

By Boudewijn Berends [CC BY 2.0], via Flickr (Bild bearbeitet)

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Jeder der ein Stück Schokolade nascht, wird aus eigener Erfahrung wissen, dass es der Seele einfach guttut. Aber neben dem kurzfristigen Kick kann Bitter- bzw. dunkle Schokolade helfen, dass unser seelisches Wohlbefinden gestärkt wird.

Bitterschokolade unterstützt Glückshormon-Bildung

Die Ursache liegt im Serotonin, was umgangssprachlich besser als „Glückshormon“ bekannt ist. Hierbei handelt es sich um einen Botenstoff, der nicht nur jede Menge Körperfunktionen reguliert, sondern auch unsere Stimmung. Wird das Gehirn mit viel Serotonin versorgt, ist unsere Stimmungslage gut. Jetzt aber staudenweise Bananen zu futtern, in denen Serotonin steckt, um glücklich, zufrieden und wohlgelaunt zu werden, funktioniert leider nicht. Schließlich gelangt das Serotonin nicht durch die Blut-Hirn-Schranke. Vielmehr muss der Körper das Glückshormon selbst bilden, wofür der Eiweißbaustein Tryptophan benötigt wird. Tryptophan wiederum findet sich in vielen Lebensmitteln wider, allen voran in Fleisch und Milchprodukten. Aber auch Bitterschokolade ist genau wie Datteln, Feigen oder Cashewkerne ein hervorragender Tryptophan-Lieferant.

Wer mit Schokolade zumindest nachweislich seine Gemütslage aufheitern will, sollte durchaus zur Bitterschokolade greifen. Doch bitte nicht gleich tafelweise essen, weil Schoko bekanntlich schnell auf den Hüften landet.

Auch auf Omega-3-Versorgung achten

Es gibt aber noch weiteres so genanntes „Mood Food“, mit denen man den Grundstein für gute Laune legen kann. Hier sei allen voran die Omega-3-Fettsäure genannt, die wichtig für den Gehirnstoffwechsel ist. Studien belegen, dass ein Mangel dieser Fettsäuren mit eine Ursache für Depressionen sein kann. Denn ohne Omega-3-Fettsäuren kann der Eiweißbaustein Tryptophan nicht ins Gehirn transportiert werden, der – wie bereits erwähnt – wiederum wichtig für die Bildung des Glückshormons Serotonin ist. Bei vielen Menschen ist der Blutspiegel der guten Omega-3-Fettsäuren heutzutage viel zu niedrig. Dem kann vorgebeugt werden, wenn regelmäßig Lebensmittel gegessen werden, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Dazu gehören vor allem Fischprodukte wie Lachs oder Makrele. Aber auch Algen, die alternativ auch beispielsweise in Form von Krillöl-Komplexen angeboten werden, sind sehr empfehlenswert.

Wer seinem Körper, Gesundheit und Stimmung etwas Gutes tun will, sollte am besten seine eigene Ernährung genauer unter die Lupe nehmen und darauf achten, dass ausreichend Tryptophan und Omega-3-Fettsäuren bereitgestellt werden.


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