Milka – Die mit der lila Packung…

Verfasst von Nina

Jeder von uns kennt sie, die Milka-Schokolade, wohl kein anderer Schoko-Hersteller hat es geschafft uns seine Marke und seine Werbeslogans so ins Gedächtnis zu hämmern. Milka wurde schon früh zur kommerziellen Marke. Und, mal ehrlich, wer kennt sie nicht, die lila Milka-Kuh?

Logo MilkaAm 17. November 1825 eröffnete der Zuckerbäcker Philippe Suchard seine Confiserie in Neuenburg in der Schweiz. Überall in der Gegend warb er für eine neue Art von Dessert, die „chocolat fin de sa fabrique“, seine feine hausgemachte Schokolade. Doch die damalige Schokolade dürfen wir uns nicht so wie die heutige vorstellen, da sie damals noch ohne Milch gemacht wurde und eher herb schmeckte. Das genaue Rezept von Suchard ist leider nicht überliefert.

Das Produkt wurde der Renner und so erweiterte ein Jahr später sein Geschäft und begann die Schokoladentafeln maschinell herzustellen.

Im Jahr 1901 wurde der Markenname Milka registriert und die Schokolade in lila Papier verpackt. Der Name Milka setzt sich zusammen aus Milch und Kakao. Und auch die Kuh und das Alpenpanorama sind seit dieser Zeit auf den Verpackungen zu sehen.

Die Kuh wurde erst später, im Jahr 1973, lila. Nach und nach verschwand der Name Suchard von den Verpackungen und nur noch das Milka-Logo prangte darauf. Die Farbe lila darf übrigens nach einem Gerichtsbeschluss nur von der Firma Milka (inzwischen Kraft-Foods) für Schokoladenprodukte auf der Verpackung benutzt werden.

Der größte Teil der Milka-Schokolade, rund 110.000 Tonnen jährlich, werden übrigens in Deutschland, in Lörrach, produziert. Weitere Milka-Werke finden sich in Österreich, In Frankreich, in der Slowakei, in Polen und in Belgien. In Lörrach gibt es sogar eine Milkastraße…

Milka Kuh

Schon immer hat Milka fiel in seine Werbung reingesteckt, ob und nun „Die zarteste Versuchung seit es Schokolade gibt“ um die Ohren fliegt, oder ein fingierter Alm-Öhi „It’s cool man“ trällert. Erinnert ihr euch noch daran? 😀

Ich muss ja ganz ehrlich sagen, Kindheitserinnerungen in allen Ehren, aber Milka sollte vielleicht wieder ein bisschen mehr Geld in die Qualität der Schokolade stecken, die in den letzte Jahren rapide abgenommen hat. Und auch der Bio-Trend würde dem Unternehmen nicht schaden, denn so viel Chemie wie die in ihre Tafeln pumpen…

Wenn man mit der Schokolade nur noch die lila Farbe und nicht mehr den Geschmack assoziiert, dann ist das kein gutes Zeichen…


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5 Kommentare

  1. BrittaL sagt:
    24. September 2008 um 17:32

    Hmmmm… auf der Suche nach ganz anderen Dingen bin ich irgendwie in diesem Blog gelandet… und hängengeblieben! Ein schönes Thema, dem da ein ganzer Blog gewidmet wird!

    Zu Milka kann ich Dir nur zustimmen, die Schokolade schmeckt nicht mehr soooo lecker wie früher. Viel schlimmer aber noch finde ich die neue Verpackung. Milka im lila Plastik-Mantel? Kein Papier und knisternde Alufolie mehr? Nein, Danke!

    Viele Grüße
    Britta

  2. Sascha sagt:
    08. Oktober 2008 um 05:24

    Naja dafür soll die neue Packung – nach eigenen Angaben – wiederverschliessbar sein und die Schokolade somit viel länger haltbar bzw. genießbar bleiben.

    Wobei wer „kaut“ schon tagelang am einer Tafel Schokolade rum? :))

  3. Mario sagt:
    16. April 2011 um 14:03

    „Nachhaltigkeitsrad“ an. Auch die Verpackung der Milka Schokolade wurde einem Prüfprozess unterzogen. Früher war eine Tafel Milka Schokolade in Alufolie gepackt und zusätzlich mit Papier umwickelt. Heute nutzt Kraft Foods eine Kunststofffolie, das sogenannte Flowpack. Durch diese Umstellung ist es dem Unternehmen gelungen, 60 Prozent Verpackungsmaterial einzusparen.

  4. Mario sagt:
    16. April 2011 um 14:08

    Unserer Umwelt zuliebe verzichte ich gern auf die Alufolie.
    Ist doch Toll dass es Firmen gibt welche sich einen Kopf um die Umwelt/ Nachhaltigkeit machen.

  5. exegate sagt:
    12. August 2014 um 00:42

    ich finde diesen plastikmantel bei Milka und Ritter sport
    nicht so gut.


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